47.064 Höhenmeter für den guten Zweck

Im Sommer hieß es im Schleidtal wieder: „Der Berg ruft!“ Bei der zweiten Benefiz-Radaktion, die in diesem Jahr erstmals gemeinsam vom Wohn- und Betreuungsverbund Haus Sonne und dem SV 47 Mutscheid durchgeführt wurde, stellten sich insgesamt 21 Radfahrerinnen und Radfahrer der Steigung hinauf nach Rodert.

Am Ende standen beeindruckende Zahlen: Gemeinsam bewältigten die Teilnehmenden den Anstieg 444-mal und sammelten dabei insgesamt 47.064 Höhenmeter. Gleichzeitig kamen durch die Aktion bereits mehr als 2.000 Euro an Spenden zusammen.

Das Geld kommt den Teilhabeangeboten für die Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Sonne sowie der Kinder- und Jugendarbeit des SV 47 Mutscheid zugute.

28 Auffahrten für die „Zugspitze“

Die Strecke führte vom Abzweig der Schleidtalstraße über 1,69 Kilometer hinauf nach Rodert. Bei jeder Auffahrt mussten rund 106 Höhenmeter überwunden werden. Wer die Strecke 28-mal absolvierte, erreichte damit insgesamt 2.962 Höhenmeter – und hatte symbolisch die Höhe der Zugspitze erklommen.

Die meisten Auffahrten des Tages schaffte Manuel Spykermann. Mit insgesamt 31 Runden übertraf er die für das sogenannte „Zugspitzing“ erforderlichen 28 Auffahrten sogar noch deutlich.

Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Dabei stand jedoch nicht allein die sportliche Leistung im Vordergrund. Jeder konnte so viele Runden absolvieren, wie Kondition, Tagesform und Fahrrad zuließen. Rennradfahrer, Mountainbiker und Freizeitsportler waren gleichermaßen dabei.

Eine besondere Leistung zeigte auch Martin Kriechel, Bewohner des Hauses Maria und Beiratsmitglied. Mit seinem Mountainbike bewältigte er sieben Auffahrten nach Rodert und wurde dabei von den zahlreichen Helferinnen und Helfern entlang der Strecke unterstützt.

Auch die E-Jugend packte mit an

Neben den Radfahrerinnen und Radfahrern waren auch zahlreiche Helferinnen und Helfer von Haus Sonne und dem SV 47 Mutscheid im Einsatz.

An der Bergstation in Rodert unterstützte unter anderem die E-Jugend des SV 47 Mutscheid. Ben und Emilian Perse kontrollierten gemeinsam mit Saskia Perse und Timo Metzen die Wertungskarten und hielten fest, wie viele Auffahrten bereits absolviert worden waren. Zudem halfen sie an der Verpflegungsstation, an der sich die Teilnehmer mit Getränken und kleinen Stärkungen für die nächste Runde versorgen konnten. Später übernahmen Emil und Ernst Hochgürtel.

Auch im Tal sorgten Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende von Haus Sonne für Verpflegung, Unterstützung und vor allem viel Motivation bei jeder weiteren Auffahrt.

Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Gemeinsam für den guten Zweck

So entwickelte sich auch bei der zweiten Auflage schnell eine besondere Gemeinschaft. Die Teilnehmer unterstützten sich gegenseitig auf der Strecke, während an Berg- und Talstation angefeuert und mitgefiebert wurde.

Sportlicher Ehrgeiz und soziales Engagement gingen damit Hand in Hand. Nach 444 Auffahrten und 47.064 Höhenmetern stand nicht nur eine beeindruckende sportliche Bilanz, sondern zugleich eine gelungene Premiere der gemeinsamen Benefizaktion von Haus Sonne und dem SV 47 Mutscheid.

Ein großer Dank gilt allen Radfahrerinnen und Radfahrern, Bewohnerinnen und Bewohnern, Helferinnen und Helfern sowie allen, die die Aktion mit einer Spende unterstützt haben!