
Marco unterbietet Deutschen Rekord!
Beer Mile World Classics
Die Weltmeisterschaften der Biermeile fanden 2026 in Deutschland statt – ein besonderes Ereignis, dass zuletzt 2019 in Deutschland ausgetragen wurde!
Marco Müller setzte dieses Jahr eine beachtliche sportliche Marke. Im zweiten Heat der Kategorie „Legends and Emerging“ lief Marco in einer Zeit von 5:25 Minuten auf den vierten Platz seines Laufs und blieb damit unter dem alten deutschen Rekord. Mit diesem Ergebnis schließt er zur nationalen Spitze auf und setzt auch im europäischen Vergleich ein klares Ausrufezeichen.
Was die Biermeile fordert
Hinter dem Format steht ein international streng reglementierter Ausdauerwettkampf. Auf der klassischen Meilendistanz von 1.609 Metern (vier Stadionrunden + 9 Meter) muss vor jeder 400-Meter-Runde in der Wechselzone (Chug-Zone) ein Bier à 355 ml getrunken werden – insgesamt also 4 x 355 ml.
Die offiziellen Regeln der World Classics sind strikt gefasst:
Das Bier muss einen Mindestalkoholgehalt von 5,0 % Vol. aufweisen.
Nach dem Zieleinlauf werden alle vier Biere auf Restflüssigkeit geprüft; die Gesamtmenge darf 118 ml nicht überschreiten.
Kommt es vor dem Überqueren der Ziellinie zum Erbrechen, muss umgehend eine 400-Meter-Strafrunde absolviert werden.
Sportlich bedeutet das eine extreme Doppelbelastung: Hohes Renntempo auf der Bahn bei Laktatwerten am Anschlag, kombiniert mit der Fähigkeit, unter maximaler Atemfrequenz innerhalb von Sekunden die Biere aufzunehmen.
Kontrollierte Renneinteilung führt zum Erfolg
Marco ging das Rennen taktisch diszipliniert an. Statt sich auf den ersten 400 Metern zu einem überzogenen Tempo verleiten zu lassen, wählte er einen kontrollierten Start. Durch ein gleichmäßiges Tempo konnte er sich Runde für Runde im Feld nach vorne arbeiten. Am Ende sicherte er sich im Zielsprint Rang vier in seinem Lauf. Die offiziellen Gesamtklassements stehen zwar noch aus, aber mit der Zielzeit von 5:25 min unterstreicht er seine gute Form und Ambitionen im nationalen Ranking.
Fokus auf den Berlin Marathon
Für Marco geht es ohne lange Pause direkt weiter: Bereits am kommenden Wochenende steht für ihn der Berlin Marathon auf dem Programm. Bei seinem dritten Start über die klassischen 42,195 Kilometer peilt er einen neuen Hausrekord an und möchte seine bisherige Bestzeit von 2:39:15 Stunden unterbieten.

