Erste Mannschaft erleidet bittere Niederalge gegen SG Dahlem-Schmidtheim

SG Dahlem-Schmidtheim-Trainer Marcel Timm beorderte im Vergleich zur 2:1-Niederlage gegen SG 92 Haep und Klemp für Merget und Jentges (Bank) in die erste Elf.

SG Mutscheid/Effelsberg/Houverath-Coach Dirk Kleefuß baute zum Saisonauftakt zum einen auf den angeschlagenen Wollenweber und zum anderen auf René Müller, der aufgrund der prekären Kadersituation aushalf. Foedtke und Weber gaben ihr Pflichtspieldebüt.

Eiskalte Gastgeber mit Doppelschlag vor dem Halbzeitpfiff

Die Gäste erwischten den besseren Start und setzten die Gastgeber mit der Zeit immer weiter unter Druck. Diese Druckphase mündete letztendlich in einem Tor von Metzen, welches wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung allerdings aberkannt wurde (31.). Im Anschluss biss sich auch die SG Dahlem-Schmidtheim in die Partie und erlangte immer mehr Spielanteile. Zum Ende der ersten Halbzeit gingen sie dann in Person von Kolja Schmitz in Führung. Nach einem Steckpass stand dieser alleine vor Foedtke und versenkte den Ball souverän im Netz (43.). Allerdings übersah der Schiedsrichter hier eine Abseitsposition des Torschützen, welcher sich nach seinem Anspiel ebenfalls kurz überrascht zeigte, dass er nicht zurückgepfiffen wurde. Anschließend nutzte Dahlem-Schmidtheim das Momentum aus und schlug kurz vor der Pause abermals zu. Die Gäste konnten nach einer Unterzahlsituation nur unzureichend klären. Caputo stand daraufhin am Sechzehner goldrichtig und schoss vom Torwart aus gesehen platziert ins linke Eck (44.), wodurch es mit einem 2:0 in die Halbzeit ging.

Kartenhagel in der zweiten Halbzeit

Der zweite Abschnitt begann wie die erste Halbzeit aufgehört hat – mit einem Tor. Diesmal gelang der Ball nach einem Freistoß zu Kleefuß, der mit einer Volleyabnahme mit seinem schwachen Fuß in die lange Ecke den Anschluss für die SG Mutscheid/Effelsberg/Houverath herstellte (46.). In der 57. Minute kam es dann zu einer Auseinandersetzung zwischen Klemp und Wollenweber. Auslöser war Ingenhaags Foul an Foedtke, welcher in den Keeper reingerutscht war und ihn so abräumte. Auch wenn es weder zu Handgreiflichkeiten noch Beleidigungen kam, verwies Teuber beide Streithähne vom Platz.

Den Gästen gelang im Anschluss der verdiente Ausgleichstreffer. Eine Ecke von Herden konnten die Gastgeber nicht ausreichend klären, was Zsibrita ausnutzte und den Ball im Netz versenkte (69.). Zwei Minuten nach dem Gegentreffer brannten bei Ingenhaag die Sicherungen durch. Er sprang Jokić nach einem Ballverlust ohne Chance auf den Ball mithilfe einer Paulo Otavio-Gedächtnis-Grätsche von hinten in die Beine. Diesmal war die rote Karte unbestreitbar. Auch Dahlem-Schmidtheims Kapitän Bungartz nahm Jokić im Anschluss rüde mit offener Sohle von den Beinen und sah dafür gelb (74.). Auch er hätte sich über eine rote Karte nicht beschweren dürfen. In der Folge unterband Foedtke einen Konter der Gastgeber und sah als vierter Spieler rot (83.). Damit standen auf beiden Seiten nur noch neun Akteure auf dem Schmidtheimer Kunstrasenplatz.

Caputo setzt den Schlusspunkt

Die nun offene und fahrige Partie schien dem Schlusspfiff entgegenzuplätschern, da es auf beiden Seiten kaum noch zu geordneten Offensivaktionen kam. Doch das letzte Wort war noch nicht gesprochen, schließlich lief die Partie noch knappe zehn Minuten. Nach einem langen Ball auf Caputo tanzte dieser Gegenspieler Henseler aus und avancierte mit seinem anschließenden Treffer zum Matchwinner (89.). Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Von den Gästen kam keine Antwort mehr, während Jentges nach einer schönen Einzelaktion fast nochmals erhöht hätte. Sein Schuss ging nur kanpp über den Querbalken (90.).

Kommenden Sonntag (19. September) ist SG Dahlem-Schmidtheim (15:00 Uhr) bei Dreiborn zu Gast, die SG Mutscheid/Effelsberg/Houverath trifft zeitgleich Zuhause auf Eintracht Eifel.

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